Gedanken

Mittwoch, 7. Dezember 2011

In der Stille

In der Stille

Des Alltags Hektik
lähmt knechtend den Frieden
kennt nicht Einhalt
nicht Erbarmen

Doch Gelassenheit
lässt Lärm verstummen
und in der Stille
findet sich

… Frieden

Samstag, 27. August 2011

Meiner Mutter gewidmet:

Mein Blatt

An des Baumes Astwerk wiegt
im kollektiven Bündnis sich
im Hauch des Winds ein Blatt

Nachhaltig nun vom Wind bekriegt
ergibt das Blatt sich –
sicherlich für weitern Halt zu matt

Wen kümmert‘s dass ein Blatt nun fliegt
Voll Trauer bin nur ich
denn dieses war … MEIN Blatt!


© Maximilian Unger

Sonntag, 16. Juli 2006

Haiku

Mit kahlen Ästen
erfolglos trotzend dem Tod
ergibt sich der Baum

© Maximilian Unger

Mittwoch, 1. März 2006

Negatives

Warum nur ist es Gegebenheit, stets das Negative im Kopf zu behalten?
Da habe ich ein Jahr hinter mir, das so viele schöne Erlebnisse in mein Leben brachte, wie zum Beispiel ….
Ja was war es denn?
Na ja, lange nachdenken muss ich nicht. Die Geburt unseres zweiten Enkels Daniel war der freudigsten Ereignisse eines, dazu der Beginn des Schaffens eines eigenen Domizils unserer Kinder (zu dem ich einiges beitragen durfte).
Aber tief eingebrannt hat sich der Beweggrund, der zum verspäteten Beginn des Bauvorhabens der jungen Familie, unserer Nachfolgegeneration, geführt hat. Und nicht nur das: Auch beträchtlichen finanziellen Mehraufwand durch die Notwendigkeit des Grundstückankaufes und räumliche Entfernung.

Es ist mir ein Bedürfnis, meine Enttäuschung und meine Frustration (und nicht nur die meine, auch die der gesamten Familie) über die Ablehnung des Gesuchs zur Umwandlung von Freiland in Bauland irgendwie abzuladen.

Es ist mir bewusst, dass es Gesetze gegen Missbrauch in dieser Richtung geben muss, um sicher zu stellen, dass Freilandankauf mit anschließender Umwidmung in Bauland nicht in ausufernder, gestreuter Weise ermöglicht wird. Auch ist es verständlich, dass Bebauung gesteuert sein sollte und klarerweise vom Ortskern kontinuierlich nach außen erfolgt.

Nicht verständlich ist aber der gegenständliche Fall, wo unser, schon seit drei Generationen in Familienbesitz befindliches Grundstück (also nicht in gewinnbringender Absicht angekauft) sich in einer Umgebung befindet, wo im Umkreis einiger hundert Meter bereits neun (!)Wohnhäuser stehen und in jeder Himmelsrichtung – also auch weiter vom Ort entfernt – durch kleine Waldstücke getrennt, jeweils große Siedlungsgebiete schon bestehen.

Unser Grundstück umfasst über 4000 m² mit zwei bereits bestehenden Häusern, bietet sich auf Grund der vorhandenen Infrastruktur (alle Versorgungsleitungen laufen durch unser Grundstück) hervorragend für den geplanten Hausbau unseres Sohnes mit seiner Familie an und grenzt an drei Seiten (!) an bebaute (!), - aber eben auch - Freiland-Grundstücke, weil man diese schon besiedelte Fläche einfach im Flächen- und Widmungsplan unberücksichtigt gelassen hat.

Es ist traurige Gewissheit, dass die Politik in der Gesetzgebung auf grundlegende Bedürfnisse der Bevölkerung keine Rücksicht nimmt. Wie sonst kann es zu Gesetzen kommen, die es verhindern, dass der nachfolgenden Generation die Möglichkeit genommen wird, sich auf eigenem Grund und Boden anzusiedeln? (In 500 m Entfernung werden neue Grundstücke parzelliert und angeboten. Ist es nicht paradox, in nächster Nähe, in rundum besiedeltem Gebiet, ein bebaufähiges Grundstück zu besitzen, aber abgelehnt zu werden, mit dem Angebot, 500 m weiter ein Grundstück zu kaufen?)

Dass vor Ort jeder Politiker, der die Gegebenheiten kennt, unser Unverständnis teilt, mit gleichem Atemzug aber bedauert, nicht helfen zu können (Gesetz ist Gesetz) wäre Anlass für die Politik, solche Gesetze zu überdenken.

Und ich habe meine Geisteshaltung zu Politikern und zur Politik überdacht. Mit einem wenig schmeichelhaften Ergebnis …

Montag, 29. August 2005

Verlorene Gedanken

Wo sind sie, meine Gedanken, die ich so gut fand in der Nacht? Zu bequem, aufzustehen um sie festzuhalten, habe ich sie fahrlässig entfliehen lassen in die Finsternis. Entschwunden für immer?
Ich sitze vor der Tastatur und warte, dass sie zurückkommen. Geduld ist vonnöten.

Andererseits, warum darauf warten? Sie sind weg! Punktum!
Und siehe: Plötzlich füllt neue Inspiration meine Gedankenarmut. Ein neues Gedicht wird geboren.

Vielleicht – ohne quälendes Harren – findet auch das entschlüpfte Geistesgut zurück ...

Samstag, 2. Juli 2005

Du Mensch, der du andauernd hetzt ...

Du Mensch, der du andauernd hetzt,
schalt einen Gang zurück!
Wer hastet übersieht zuletzt
womöglich noch sein Glück!

© U.M. 09.06.2005

Gedanken! Gib auf sie gut acht ...

Gedanken! Gib auf sie gut acht!
Dies will ich dringlich raten.
Sie sind – kaum fertig ausgedacht –
der Anfang deiner Taten!

© U.M. 09.06.2005

Hast du dich heut mit wem entzweit

Hast du dich heut mit wem entzweit,
such heute noch den Frieden.
Vielleicht ist diese Möglichkeit
dir morgen nicht beschieden!

© U.M. 09.06.2005

Was du mir gibst

WAS du mir gibst, ist meinerseits
von hohem Werte nicht.
Doch WIE du gibst, dies hat bereits
bedeutend mehr Gewicht!

© U.M. 09.06.2005

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